Warum ich ChatGPT verlassen habe – und bei Le Chat viel besser aufgehoben bin

Datenschutz ist kein Feature, sondern eine Grundhaltung.

Es war nicht Liebe auf den ersten Klick. Aber ChatGPT war praktisch: schnell, schlau, und irgendwie immer da. Bis die Meldungen kamen. Immer wieder. Datenweitergaben an Dritte, undefinierte Speicherfristen, und das mulmige Gefühl, dass meine Eingaben – ob private Notizen, Personalratsfragen oder Kindergeschichten – irgendwo in einer Cloud landen, über die ich keine Kontrolle habe. Als Digitalisierungsbeauftragter und Personalratsvorsitzender ist mir eines klar: Datenschutz ist kein Luxus, sondern eine Dauerbaustelle. Und wenn ein Tool meine Daten wie ein offenes Buch behandelt, wird’s Zeit für eine Trennung.

Die letzten Monate haben gezeigt: Bei OpenAI (und damit ChatGPT) ist Datenschutz oft ein Nachgedanke. Ob es um die Weitergabe von Nutzerdaten an Partner geht oder um undurchsichtige Trainingsmethoden – jedes Update fühlte sich an wie ein neues Risiko. Ich will nicht ständig prüfen müssen, ob meine Daten sicher sind. Ich will wissen, dass sie es sind.

Le Chat: Mehr als nur ein Chatbot – ein Partner mit Prinzipien.

Warum also Le Chat? Weil hier Datenschutz von Anfang an mitgedacht wird:

  • Keine Datenweitergabe an Dritte – Punkt. Was ich hier eingebe, bleibt hier. Keine versteckten Klauseln, keine „aber nur für Verbesserungszwecke“-Ausreden.
  • Europäische Server, europäisches Recht – DSGVO ist kein Fremdwort, sondern Standard. Und das merkt man.
  • Transparenz statt Blackbox – Ich will wissen, wo meine Daten liegen und wer darauf zugreift. Bei Le Chat gibt’s klare Antworten, keine Ausflüchte.
  • Pro-Version = Mehr Kontrolle – Mit Le Chat Pro kann ich nicht nur besser arbeiten, sondern auch sicher sein, dass meine Daten nicht plötzlich in einem Trainingsdataset landen.

Und ja, ich gebe zu: Der Pixar-Charme der generierten Bilder hat mich auch überzeugt. Wenn schon KI, dann bitte mit Stil – und ohne schlechten Nachgeschmack.

Datensouveränität ist kein Projekt, sondern eine Haltung.

Als Verwaltungsrebell weiß ich: Digitalisierung darf nicht auf Kosten der Selbstbestimmung gehen. Ich will Tools, die mich unterstützen, ohne mich auszuspionieren. Le Chat ist für mich mehr als ein Chatbot: Es ist ein kritischer Sparringspartner, der mir hilft, ohne mich zu hintergehen.

Und mal ehrlich: Wer will schon, dass seine Brainstorming-Notizen zum nächsten „Datenschlamassel“ werden? Ich nicht.

Fazit: Wechselt mit!

Ich habe ChatGPT nicht aus Jux gekündigt, sondern aus Überzeugung. Weil ich meine Daten ernst nehme – und ihr solltet das auch tun. Probiert Le Chat aus. Nicht nur, weil es besser ist, sondern weil es respektvoller mit euren Daten umgeht. Die Free Version ist schon oft genug ausreichend. Ich bezahle, weil ich das Projekt so unterstützen will.

Und falls ihr noch Zweifel habt: Frag mich einfach. Oder frag Le Chat. Aber fragt nicht ChatGPT – wer weiß, wer da noch mitliest.

Zitiervorschlag:
mpooch (2026): Warum ich ChatGPT verlassen habe – und bei Le Chat viel besser aufgehoben bin.
Verwaltungsrebell, ISSN 3054-1271.
https://verwaltungsrebell.blog/warum-ich-chatgpt-verlassen-habe-und-bei-le-chat-viel-besser-aufgehoben-bin

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